Mal vergeht Zeit schnell, mal langsam. Die letzten zweieinhalb Monate vergingen im Nachhinein definitiv schnell… fühlen sich aber an wie zweieinhalb Jahre
Was ich in den letzten Wochen alles so erlebt habe passt auf keine Kuhhaut. Ich fühle mich so, als wenn mein gefühltes Alter sich langsam meinem richtigen Alter annähert. Die Reise hat auch seine Spuren hinterlassen – die UV-Strahlen der Sonne hier in Australien und Neuseeland haben sicherlich ihren Beitrag daran geleistet, dass sich mein Äußeres auch an meinem richtigen Alter anpasst
Die vielen neuen Lachfalten kann ich nicht auf die Sonne schieben, ich denke das hat eher was mit dem Spaß zu tun, den ich hatte, die Welt ein bisschen mehr zu verstehen. Nirgendwo ist es so schön wie zuhause und deshalb fliege ich heute Abend zurück nach Deutschland (und auch deshalb weil ich pleite bin ). Ortszeit 19:40 Uhr bin ich wieder in Hamburg und freue mich auf einen angenehmen Sommer zuhause – nachdem ich so einen angenehmen Sommer hier auf der Südhalbkugel hatte.
Heute die Zertifizierung überstanden! Ich bin jetzt international zertifizierter “Open Water Diven”. Auf unserem ersten Tauchgang als “freie” Taucher, haben wir natürlich gleich mal ne Kamera mitgenommen und ordentlich Bilder von den tollen Sachen gemacht, die hier so rumschwimmen!
Fische, alles voller Fischschulen
Nemo haben wir natürlich auch gefunden… naja, nicht Nemo direkt, sondern eher seine Clownfish-Verwandten:
An einer anderen Stelle haben wir dann noch zweigestreifte Clownfische gesehen. Schauen ein bissl verdutzt - war aber eher deshalb weil die kleinen uns einen Witz erzählt haben und wir nicht gelacht haben Clownfische machen das... schwimmen an einen heran und bewegen den Mund. Sieht aus als wenn sie mit einem sprechen
Auf dem Rückweg haben wir dann noch mehr Fische gesehen
Kurz vor dem auftauchen muss jeder Taucher einen Safetystop machen. Das passiert dann unter dem Boot in 3m Tiefe - langweilig wird's da nicht, hier ist alles voller Fischschulen
Nach zwei Tagen gruseligem Tauchkurs im Pool und Theorieunterricht im Klassenraum geht’s heute am dritten Tag endlich in den Ocean. Nicht nur in den Ocean, sondern in das Great Barrier Reef! Wenn man noch nie in seinem Leben geschnorchelt ist – dann ist Tauchen ein echter Schock. Atmen Unterwasser – dafür sind Menschen einfach nicht gemacht
Auf ins Reef!
Mit unserem “Live on board” Schiff gehts los aus dem Hafen von Cairns. Mit ca. 30 Seelen an Board fährt das Schiff für 3 Tage ins Reef und alle Verpflegungen und Übernachtungen sind inklusive. Ich werde im Great Barrier Reef übernachten – Toll
Als das Boot beim ersten Tauchgang halt gemacht hat kamen schon die Fische ans Boot - schauen was so los ist
Die ersten beiden Tauchgänge waren der Hammer. Der erste Tiefgang ist zwar ziemlich schaurig – wenn man aber erstmal auf dem Grund angekommen ist, lohnt es sich wirklich. Viele tolle Fische gesehen und alles voller Korallen. Als wir ein paar Unterwasserübungen für den Tauchschein gemacht haben kam eine Fischschule mit ca. 20 Fisch an und ist direkt durch unsere Tauchgruppe gewirbelt… war fantastisch
Die Wasserfarbe ist ein Traum - die Korallenriffe im Hintergrund übertreffen aber alles. Vor allem von unten
Nach dem zweiten Tauchgang und ein paar weiteren Übungen gings aus dem Wasser zum abtrocknen und Sonnenuntergang genießen…
Morgen geht’s dann weiter… Fünf geplante Tauchgänge (heute ist leider einer ausgefallen und auf morgen verschoben) und einer davon ist ein Nachttauchgang. Das wird spannend – mal schaun was wir dann so schreckliches zu Gesicht bekommen
So, endlich im ersehnten Cairns… Tropen pur – das Wetter lässt sich trotz Sonne so beschreiben: wie in der Sauna kurz nachdem der Aufguss auf die heißen Steine gegossen wurde. So eine hohe Luftfeuchtigkeit habe ich noch nie erlebt
Ausblick auf eine Hauptstrasse in Cairns vom Hostel. Bald holt mich hier jemand für den Tauchkurs ab! Hui
Und wieder bin ich in Brisbane – Australien. Kurzer Zwischenstop von 3 Tagen… danach geht’s dann endlich weiter nach Cairns zum Tauchen. Diesmal nehme ich zum Glück den Flieger anstatt den Bus. Man muss sich ja mal was gönnen und bequem reisen
Mietwagen abgegeben und Flug von Christchurch nach Auckland geschafft. Endlich wieder im warmen Norden (wo die Palmen wachsen). Nach einem Tag Aufenthalt in bekannten Gefilden geht’s auch wieder zurück nach Australien… von den Temperaturen arbeiten wir uns also stufenweise voran
Unsere Bleibe für die nächsten Tage könnte nicht schöner sein. Akaroa ist eine kleine Stadt am Östlichsten Teil der Südinsel Neuseelands. Die Besonderheit der kleinen Touristenfalle ist, das in der Siedlerzeit hauptsächlich Franzosen hier niedergelassen haben – dementsprechend sehen die Häuser alle ein bissl anders aus und die Strassennamen sind alle in Französisch
Die Fjorde hier sind malerisch schön und irgendwie bedaure ich es, dass ich nie meinen Segelschein gemacht habe. Ich könnte mir nichts schöner vorstellen als mit einem Segelboot die Fjorde zu erkunden.
Anstatt selber zu segeln sind wir dann mit einer Bootstour einmal durch die Fjorde gefahren. Mit dem Wetter hatten wir wie immer Glück
Von dem Naturleben haben wir auch einiges zu Gesicht bekommen… von Robben (den üblichen Verdächtigen in Neuseeland) bis zu Delphinen und Pinguinen gabs ordentlich was zu sehen
We actually wanted to stay in Christchurch today… unfortunately we had to realize that its a real mess up here. The big earthquake last year hit Christchurch harder than I thought. Most of the streets have been wrecked – a total traffic chaos. When we reached the hostel we wanted to stay at we had to realize, that it was destroyed by a rock avalanche. No joke
We had to make our way out of Christchurch and head east. We’ll stay in Akaroa the next few days and wait there until our flight takes off to Auckland.
We continued our way to the east. Between Mt. Cook and the coast is almost nothing except Lake Tekapo.
The biggest attractions here are the monument for “The shepherd dogs of New Zealand” and the chapel of Lake Tekapo. The chapel is directly in front of the short lake side and a very famous postcard motive